Eisernes Tor bis Novi Sad

Nachdem wir um etwa Mitternacht das beleuchtet Belgrad passiert hat-ten, legte das Schiff um 8:00 Uhr in Navi Sad (Neu Satz) an.

Die Festung Petrovardin stammt schon aus der Römerzeit und wurde von dem Österreichern ausgebaut
Keine Häuser kamen hier im Krieg zu Schaden
Novi Sad ist die zweitgrößte Stadt Serbiens und die Hauptstadt der Provinz Vojvodina. Obwohl auch hier der Krieg 1999 wütete, sind hier kaum Kriegsschäden zu sehen. Der Grund liegt darin, dass in Novi Sad außer den drei Brücken über die Donau nur die Raffinerie bombardiert bzw. zerstört wurden. Wir besichtigen am Vormittag die Innenstadt und die herrliche und mächtige Festung Petrovaradin.
Am Nachmittag ging es durch Sremski Karlovci zum Kloster Kruzedol in dem Nationalpark Fruska Gora.
In Sremski Karlovci wurde der Karlovitzer Friede zwischen den Habsburgern und den Türken ausgehandelt. Um keine Partei (auch die Zeugen und Partner) geringer oder höher einzuschätzen, hat man sich entschlos-sen, ein rundes Gebäude mit 4 Türen zu errichten, damit alle gleichzeitig eintreten konnten. Und verhandelt wurde das erste Mal an einem Runden Tisch. Von diesem Vertrag stammt auch diese Redensart. Der Friede hätte dann 100 Jahre halten sollen, wurde aber von den Türken gebrochen (Prinz Eugen). Aus lauter Wut darüber wurde die Süd-Tür des Verhandlungsgebäudes, durch das die Türkische Delegation eingetreten war, zugemauert.

Krusedol ist eines der restlichen Klöster im Nationalpark Fruska Gora
Der Nationalpark Fruska Gora beherbergt heute noch 17 serbisch orthodoxe Klöster (von den ehemals 35 Klöstern) Der Park selbst ist eine Ebene mit Seen, Weingärten und Feldern. Wir besuchten das Männerkloster Kruzedol, in dem 8 Mönche hausen (Abt, 6 Mönche und 1 Novize). Leider durften im Kloster die herrlichen Fresken und die Ikonen nicht fotografiert werden.


Abgeschlossen wurde der Ausflug von einer Weinverkostung.
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